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Plotgenerator – die Protagonisten

Dieser Plotgenerator baut auf der „Schneeflocken“ oder „Snowflakes“ Methode von Randy Ingermanson auf. Er erlaubt die Entwicklung einer Idee über die Sichtweisen der Charaktere – so kann gezielt eine logisch und emotional stimmige Geschichte entwickelt werden.

Der Plotgenerator umfasst nur die ersten ersten Schritte der „Schneeflocken-Methode“, er bietet einen Einstieg. Sie werden die Materialsammlung, die aus dem Generator entsteht, im Textverarbeitungsprogramm Ihrer Wahl weiterentwickeln.

Schritt 1 von 4 - Pitch entwerfen und ausführen

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  • Diese kurze Beschreibung sollte keine Namen enthalten und möglichst nicht mehr als fünfzehn Worte umfassen. Dieses Textfeld ist auf 150 Zeichen begrenzt!
  • Beschreiben Sie nun Ihre Geschichte in fünf Sätzen: Anfang, erster, zweiter und dritter dramatischer Vorfall sowie den Schluss. Verwenden Sie keine Namen!

Der Ablauf: 4 Schritte – Pitch, Protagonist, Antagonist und Supporter

In diesen vier Stufen beschreiben Sie die Idee für Ihre Geschichte und die Sichtweisen Ihrer wichtigsten Figuren.

1. Schritt: Pitch und erste Aufteilung

Der „Pitch“, also „die Geschichte in einem Satz“ ist die größte Herausforderung am Beginn der Plotgenerierung. Diesen einen zentralen Satz (im Beispiel für „Rotkäppchen“) erweitern Sie in der Folge in die fünf zentralen „Plotpoints“: Beginn, erster, zweiter und dritter dramatischer Vorfall und Ende.

2. Schritt: Ihr Protagonist

Beschreiben Sie die wesentlichen Eigenschaften Ihres Protagonisten – und wie er die Geschichte erlebt!

3. Schritt: Der Impact Character

Beschreiben Sie den Auslöser oder Antagonisten (der auch eine Sache sein kann) und lassen Sie ihn oder es die Geschichte erzählen!

4. Schritt: Der Supporter

Der unterstützende Charakter oder „Supporter“ hilft unserer Figur, das Ziel zu erreichen – als Freund, Geliebter oder Sache. Wie erlebt der Supporter die Geschichte?

Wie geht es weiter?

Beschreiben Sie in Ihrem Textprogramm nun die Geschichte in fünf längeren Absätzen – achten Sie auf die Dramaturgie von Anfang, erstem, zweitem und drittem dramatischen Vorfall sowie dem Schluss; und entwickeln Sie aus dieser Kurzform Ihres Romans Szenen. Ist Ihr Roman gut durchgeplant, werden Sie schneller und sicherer Geschichten schreiben, die den Leser emotional fesseln und „mitnehmen“!

 

© 2016 Johannes Zum Winkel Kreativberatung