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Charakter Dynamics – Archetypen und ihre Leitmotive

Die Zeiten, in denen Schriftsteller schlecht und recht von Verlagen alimentiert jahrelang an ihren Werken arbeiten konnten, sind definitiv vorbei. Der heutige Indie-Autor steht unter dem Druck, in stetiger Folge Bücher zu veröffentlichen; sein Werk wird durch Rezensenten öffentlich bewertet. Es gilt also, schnell Geschichten aufzubauen – und gleichzeitig den Leser emotional zu binden und durch gute Charaktere und Storys zu unterhalten.

Mit „Charakter Dynamics“ möchte ich diesen Prozess unterstützen: durch eine einfache, aber stringente Methodik wird die Schaffung von glaubhaften, generischen Archetypen erleichtert, die in der Folge verfeinert und abgewandelt werden können. „Character Dynamics“ unterstützt die Interaktion zwischen Charakteren, hilft bei der Konstruktion von Entwicklungen und Abstürzen – und zeigt auf, wo Leseremotionen geweckt werden können. Continue Reading →

eBook Marketing: einen guten Klappentext schreiben

Sie erzählen in Ihrem Buch eine Geschichte, weil Sie damit etwas mitteilen wollen. Sie bedienen sich dabei einer Reihe von Werkzeugen: Protagonisten, Dialoge, Wendungen, Kulissen und Zeitebenen. Dass Sie diese Werkzeuge benutzen, ist gut und unumgänglich für eine Geschichte. Aber die Werkzeuge sagen im seltensten Fall etwas über den Kern des Buches aus – und genau dieser Kern gehört in den Klappentext! (Aktualisiert am 11.6.2016)

Eine beliebte urbane Legende erzählt, dass der legendäre Apple-Boss Steve Jobs gerne während der Liftfahrt zum nächsten Stockwerk zufällig eingestiegene Mitarbeiter befragte, woran sie denn gerade arbeiten würden – „So what have you done for Apple lately?“. Die Zeit mit dem Boss erlaubte in diesem Umfeld nur wenige Sekunden für die Antwort. War Jobs nicht überzeugt, feuerte er Mitarbeiter, sprengte Arbeitsgruppen und stellte Projekte ein. Continue Reading →

eBook Marketing: Wie verkaufe ich mehr Bücher im Shop?

Von alleine verkauft sich kein Buch. Das liegt auch daran, dass eBooks „immateriell“ sind und dem Händler somit keine Kosten in der Lagerhaltung verursachen. Also wird der eBook-Shop Bücher, die sich nicht verkaufen, nie in den Vordergrund stellen.  (Aktualisiert am 26.1.2015)

Ein eBook-Shop präsentiert vor allem erfolgreiche Produkte, und je erfolgreicher sie sind, desto stärker. Der Betreiber will auf „Nummer sicher“ gehen; es werden hauptsächlich Bücher, die „am meisten gekauft“ oder „von anderen Kunden auch gekauft“, „gut bewertet“ oder „beliebt“ sind, im Shop gut sichtbar präsentiert.
Auch in der Liste „Sie haben angesehen – Ihnen könnten diese Artikel gefallen“ werden Produkte präsentiert, die häufig in dieser und ähnlichen Verknüpfungen gekauft werden.

Unter Umständen erfüllt Ihr eBook keine dieser Voraussetzungen. Es wird kaum „gesehen“ und deshalb auch kaum gekauft. Es befindet sich im „Nirvana“ der ca. 300.000 anderen Bücher im Shop.

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Ein Buch für den eBook-Markt schreiben: Zielgruppe und Genre

Welches Thema, welches Genre – für welche Leser soll man schreiben? Der eBook-Markt unterscheidet sich in einigen Bereichen vom herkömmlichen Print-Markt … und ist diesem doch sehr ähnlich!

In den ersten Jahren bis etwa 2012 war der eBook-Markt noch von den Lesern dominiert, die als „Early Adopter“ neue Technologien wie eReader-Geräte, Tablets und Smartphones für sich entdeckten. Solche technikbegeisterte Leser waren zu einem großen Teil männlich – weshalb in den Top 20 der eBook-Shops oft „Männerliteratur“ zu finden war. Continue Reading →

© 2016 Johannes Zum Winkel Kreativberatung