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Archive | Buch schreiben

Plot und Plan: Wie du die Gefahren des Plottens vermeidest!

Die Meinungen gehen weit auseinander: Die einen schwören auf eine genaue Vorausplanung des Romans. Die einzelnen Kapitel und Szenen müssten im Voraus festgelegt werden, um beim Schreiben eines Buches einen fesselnden Text zu erschaffen. Die anderen verweisen auf die assoziative Kraft beim Schreiben. Erst sie mache Einfälle und Wendungen möglich, die in der trockenen Vorausplanung nicht abzusehen seien. Das Plotten kann, so scheint es hier, unseren Kreativitätsprozess empfindlich stören. (Ein Gastbeitrag von Andreas Schuster)

Doch worin genau liegen die Gefahren des Plottens? Und wie können wir sie vermeiden, ohne auf den Nutzen einer guten Planung zu verzichten? Continue Reading →

Ein Buch schreiben: Welches Genre lohnt sich bei Liebesromanen?

Das Schreiben eines Buches bedeutet für den Autor eine hohe Investition: Zeit, Energie und Geld. Kann er dieses Investment durch Buchverkäufe wieder verdienen? Wie hoch ist das Risiko, wie hoch sind die Chancen für bestimmte Genres im Shop? 

Ich habe am heutigen 14. Juni 2016 die Romantik-Genres im Kindle Shop analysiert. Ich habe dabei immer die Top 20 eines jeden Untergenres von „Liebesromane“ angesehen.

Der Durchschnittspreis in den Top 20 der Liebesroman-Genres im Kindle-Shop hat einen Mittelwert von 3,18 €; darunter sind die Bücher aus der Kategorie „Lesbenromantik“ mit 4,34 € die teuersten, gefolgt von „Gegenwart“ (4,24 €). Schlusslicht ist die Liebeskomödie mit einem Durchschnittspreis von 2,19 €.

Der durchschnittliche Top 20 Liebesroman im Genre „Zeitgenössisch“ hat einen Gesamtrang von 70 im Kindle Shop. Danach folgen „Young Adult“ mit einem Rang von 80 und „Liebeskomödie“ mit Rang 100. Am unteren Ende stehen „Zeitreisen“ mit einem Durchschnittsrang von 1.700, „Lesbenromantik“ mit Rang 3.250 und „Science Fiction“ mit Rang 2.900.

Rezensionen sagen viel über die emotionale Bindung der Leser zu ihren Büchern aus; in den Top 20 der Kategorie „Gegenwart“ erreichen die Titel durchschnittlich 300 Rezensionen; gefolgt von „Young Adult“ mit 120 und „Fantasy“ mit durchschnittlich 109 Bewertungen. Schlusslichter sind „Anthologien“ mit 11 Reviews, „Lesbenromantik“ mit 5 und Gay Romance mit 4 Reviews pro Titel. Continue Reading →

Romane schreiben – der Nr. 1 Tipp

Mein Name ist Jan Uhlemann, ich bin Phantastik-Autor und bringe einen heißen Tipp zum „Romane Schreiben“ mit. Du hast dich sicher schon oft gefragt, wie die erfolgreichen Autoren es eigentlich machen, solche packenden Bücher hinzukriegen. (Ein Gastartikel von Jan Uhlemann)

Jan Uhlemann

Jan Uhlemann

Vielleicht ging es dir wie mir: Als kleiner Kerl, der gerade erst lesen gelernt hatte, bin ich zwei Mal die Woche zur Dorfbibliothek und habe mich mit neuem Lesestoff eingedeckt. Vom Dschungelbuch über Jules Verne bis hin zu damals neuen Büchern war alles dabei. Auch ein faszinierender Roman mit einem Drachen drauf von einem gewissen Wolfgang Hohlbein (auf den ich allerdings bis zu meinem Geburtstag warten musste, weil ich vorher noch nicht alt genug und die Bibliothekarin zu eisern war).
Jedenfalls habe ich mich zwar täglich in wunderbare Welten entführen lassen, aber irgendwann kam der Wunsch, selber so etwas zu schreiben. Und damit die Frage: Wie mache ich das am besten?
Einige Jahrzehnte, viele Schreibratgeber und eine Hand voll Romane später wusste ich einiges darüber. Aber es gab immer noch versteckte Zweifel in meinem Schädel, die nach mehr verlangten.

Also hab ich etwas Ungewöhnliches getan: Mit Skype, Kamera und Mikro bewaffnet habe ich dreißig meist ungleich erfolgreichere Kollegen aus der Phantastik nach ihren Schreib-Geheimnissen gefragt. Zusammen haben diese kreativen Köpfe zig Millionen Bücher verkauft, alle möglichen Preise gewonnen und besitzen Scharen begeisterter Leser. Sie wissen also, wovon sie reden, was ich in den jeweils über einstündigen Interviews auch erfahren durfte. Continue Reading →

Ein eigenes Buch schreiben: in 15 Minuten pro Tag zum kompletten Roman!

Wenn Sie jeden Tag 15 Minuten an Ihrem Buch schreiben, halten Sie nach einem Jahr die Rohfassung eines umfangreichen Romans in Ihren Händen. 15 Minuten täglich hört sich nicht viel an, ist aber im Endeffekt effektiver, als wenn Sie sich vornehmen, am Wochenende vier Stunden am Stück zu schreiben. Denn wenn wir einmal ehrlich sind, funktioniert dieses Vorhaben doch nur ganz selten, oder? (Ein Gastbeitrag von Schreibcoach Denise Fritsch)

Schreibt ein Autor nur am Wochenende, muss er sich jedes Mal erneut in seine Arbeit hineindenken. Dabei verliert er wertvolle Zeit. Zudem ist die Gefahr der Unterbrechungen höher als bei einer Viertelstunde. 15 Minuten am Tag hat dagegen jeder übrig!

Die Begrenzung der Schreibzeit

Die Schreibzeit zu begrenzen ist ein einfacher Trick aus der Schreibberatung. Eine kurze Zeitspanne überlistet unseren inneren Schweinehund! 15 Minuten lassen sich leichter in den Tagesablauf integrieren als eine oder mehr Stunden. Je geübter Sie sind, innerhalb einer vorgegeben Zeit zu schreiben, desto leichter wird es Ihnen fallen, auch bei ungünstigen Rahmenbedingungen in den Schreibfluss zu gelangen. Wenn Sie täglich üben, werden Sie schon nach kurzer Zeit die 15 Minuten umfassend für Ihr Schreibprojekt nutzen. Sie werden, ohne darüber nachzudenken, ihre Kreativität anknipsen und Seiten füllen … Continue Reading →

Korrekte Kommasetzung: Die sieben häufigsten Kommafehler – und wie man sie vermeidet

Die deutsche Kommasetzung kann immer mal wieder zu einer kleinen Herausforderung werden, sie lässt sich aber nicht umgehen: Ein guter Text steht und fällt mit sprachlicher Richtigkeit. Dass dies oft schwerfällt, ist kein Wunder, die Regeln der deutschen Zeichensetzung wurden durch die verschiedenen Rechtschreibreformen durcheinandergewürfelt; einiges ist dadurch logischer und einfacher geworden, vieles (leider) nicht. (Ein Gastbeitrag von Johanna Andresen)

Im Selfpublishing können Autoren sich vor allem am Beginn ihrer Karriere selten teure Korrektoren und Lektoren leisten. Umso wichtiger ist es, sich die wichtigsten Kommaregeln gut einzuprägen; falsch gesetzte Kommas können Sinn, Satzmelodie und damit den Lesefluss entscheidend stören. Hier sind die sieben häufigsten Fehlerquellen bei der Kommasetzung – und Tipps, wie Sie sie umgehen können! Continue Reading →

Ein gutes Buch schreiben: die richtige Software gehört dazu!

Die meisten Bücher werden immer noch mit „Word“ von Microsoft oder dem kostenlosen Pendant „Open Office“ geschrieben. Dabei entsteht zur Zeit eine immer größere Zahl an Schreibprogrammen, die speziell für Autoren und ihre Anforderungen entworfen werden! (Aktualisiert am 10.2.2016)

Wer sich als unabhängiger Indie-Autor mit seinen Werken ins Getümmel der eBook-Shops werfen will, merkt bald: der Qualitätsanspruch der Leser unterscheidet nicht mehr zwischen Verlags- und Selfpublisherliteratur. Stößt ein Leser auf Unstimmigkeiten im Plot, Personenverwechslungen oder gar Rechtschreib- und Grammatikfehler, kann es böse Rezensionen geben, die den Wert eines Buches ins Bodenlose fallen lassen.

Wer sich ein qualitativ hochwertiges und damit teures Lektorat nicht leisten kann, sollte alle Register der verfügbaren Softwarelösungen ziehen und nutzen. Dazu gehören Projektplanung, exakter Plotentwurf, Personendatenbank und professionelle Rechtschreib- und Grammatikkontrolle, wie sie etwa „Papyrus Autor“ in der aktuellen Version 8 mitbringt.

Word und OpenOffice sind als klassische Bürosoftware für das Schreiben von Büchern nur sehr bedingt geeignet. Es mangelt hier an allen Planungs- und Unterstützungslösungen für Autoren.

Scrivener: das Planungs- und Textwerkzeug

Gute Planungswerkzeuge liefern Autoren-Textprogramme wie etwa „Scrivener“ für Mac und PC. Scrivener bietet eine gute Ablage für Ideen und Konzepte; die „Projekt“-Struktur, die durch das Programm regelrecht erzwungen wird, kann sowohl bei wissenschaftlichen Arbeiten als auch bei Belletristik wertvolle Dienste leisten. Entwirft man etwa einen Roman, dann wird zunächst ein Plot-Verlauf angelegt, auf Karteikarten entsteht ein Überblick über die Geschichte. Beim Schreiben selbst unterstützt Scrivener den Autor mit einer „Schreibkontrolle“, die jederzeit informiert, wie viele Worte für den jeweilen Bereich der Geschichte schon verfasst wurden. Scrivener beherrscht auch den direkten Export in das Kindle „mobi“ oder Tolino und iBookstore „ePub“ Format. Continue Reading →

Charakter Dynamics – Archetypen und ihre Leitmotive

Die Zeiten, in denen Schriftsteller schlecht und recht von Verlagen alimentiert jahrelang an ihren Werken arbeiten konnten, sind definitiv vorbei. Der heutige Indie-Autor steht unter dem Druck, in stetiger Folge Bücher zu veröffentlichen; sein Werk wird durch Rezensenten öffentlich bewertet. Es gilt also, schnell Geschichten aufzubauen – und gleichzeitig den Leser emotional zu binden und durch gute Charaktere und Storys zu unterhalten.

Mit „Charakter Dynamics“ möchte ich diesen Prozess unterstützen: durch eine einfache, aber stringente Methodik wird die Schaffung von glaubhaften, generischen Archetypen erleichtert, die in der Folge verfeinert und abgewandelt werden können. „Character Dynamics“ unterstützt die Interaktion zwischen Charakteren, hilft bei der Konstruktion von Entwicklungen und Abstürzen – und zeigt auf, wo Leseremotionen geweckt werden können. Continue Reading →

Self-Publishing und die ganz großen Autoren: ein Streifzug durch die Literaturgeschichte

Wer heute über Self-Publishing mitreden möchte, sollte die historische und technische Dimension kennen, vor deren Hintergrund die Erfolge heutiger Bestseller-Autoren erst möglich sind! (Ein Gastartikel von Ruprecht Frieling)

Viele Autoren, die wir heute gern lesen und zitieren, sind der Nachwelt lediglich aus einem kühlen Grund bekannt: Wir kennen sie, weil sie die Initiative ergriffen und ihr Werk auf eigenes Risiko herausgaben, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie bedienten sich im weitesten Sinne dessen, was wir heute Self-Publishing nennen.

Die Literaturgeschichte ist alles andere als objektiv. Sie verschweigt gern den Anteil der Eigeninitiative, der die Voraussetzung für späteren Erfolg bildet. Da gibt es beispielsweise rund fünfzig Goethe-Biographien im Buchhandel. Aber nur zwei davon halten es für erwähnenswert, dass der Großmeister der deutschen Literatur »Götz von Berlichingen« und »Die Mitschuldigen« auf eigene Rechnung herausbrachte. Ja, warum wohl? Continue Reading →

Ein eigenes Buch schreiben: den Leser fesseln und binden

Sie möchten sehr erfolgreiche Bücher schreiben? Dann vergessen Sie eines nicht: Packen Sie den Leser sofort von Anfang an! Bei der heutigen Konkurrenz, die auf dem Markt existiert, ist es wichtig, den Leser schon mit dem ersten Satz gefangen zunehmen. (Ein Gastbeitrag von Ha. A. Mehler, ein Auszug aus seinem neuesten Buch: Wie schreibe ich einen Bestseller, Band II)

Oft ist der erste Kontakt des Lesers mit einem neuen Buch die „Leseprobe“, die der eBook-Shop zur Verfügung stellt. Der Kampf um den Leser muss also schon auf den ersten Seiten des Buches beginnen – und entschieden werden! Auch die neuen Abrechnungsmodelle („Kindle Leihbücherei“), bei denen der Autor nach der Menge der im Buch gelesenen Seiten bezahlt wird, erfordern eine immer stärkere Bindung des Lesers.

Die Atmosphäre

Es gibt verschiedene Methoden, sofort am Anfang eines Buches Spannung zu erzeugen. Eine klassische Technik besteht darin, Atmosphäre herzustellen.
Atmosphäre allein stimmt den Leser ein, sie animiert, weiterzulesen.
Edgar Allen Poe war ein Meister darin, Atmosphäre zu zaubern, aber auch Edgar Wallace etwa. Es handelt sich um eine Technik, die nach wie vor funktioniert.
Die Atmosphäre umfasst die Tageszeit, das Wetter, auffällig Geräusche und anderen „environmentale“ Details. Schon das wütende Bellen eines Hundes, ein Spinne, die über einen Hauseingang kriecht und ein zu tief herabhängender Ast können „Atmosphäre“ zaubern. Continue Reading →

© 2016 Johannes Zum Winkel Kreativberatung